Schützenverein Süd- und Neuwinsen e.V.

Der Heimat verbunden

Geschichte/Allgemeines

 

In der Gemeinde Winsen/Aller werden bereits seit über 570 Jahren Schützenfeste gefeiert. Aus Süd- und Neuwinsen konnte jedoch niemand Schützenkönig werden, da seit jeher die eherne Regel gilt, dass die Königsscheibe nicht die Aller überqueren darf.

Möglicherweise war dies der Grund dafür, dass sich am 23. März 1903 55 interessierte Männer im Schädlerschen Gasthaus (Heute Gasthaus Stadt Bremen) trafen um einen Schützenverein zu gründen.

Seit dem Gründungsjahr, lediglich unterbrochen durch die beiden Weltkriege,  pflegt der Schützenverein Süd- und Neuwinsen e.V. ein reges Vereinsleben und ist eine der Stützen der Dorfgemeinschaft. Im folgenden finden Sie einige der Höhepunkte aus der mehr als 100-jährigen Vereinsgeschichte:

1903:

Gründungsversammlung am 23. März in Neuwinsen, Schädlersches Gasthaus.

Heute: Stadt Bremen (Hartmann)

1. Schützenfest

1910-1911:

Bau des ersten Schießstandes in Dünen

1914-1919:

Erster Weltkrieg- Fortbestand des Vereins, jedoch keine Festveranstaltungen

1920-1922:

Instandsetzungsarbeiten am Schießstand

1924:

Eine Verlegung des Schießstandes wird in Erwägung gezogen

1928:

Stiftungsfest – 25 Jahre

1933:

Entscheidung: Auflösung oder Gründung einer Schießgruppe mit Beitritt zum NS-Schützenverband

1937:

Zwangsweise Angliederung an den NS-Schützenverband

1939:

Letztes Schützenfest

1940-1948:

Das Vereinsleben ruhte aufgrund des 2. Weltkrieges und seiner Folgen

1949:

Erstes Schützenfest nach dem Krieg, der König wird mit der Armbrust ausgeschossen.

1950:

Erstmals wird ein „Schwarzer König“ und ein Kinderkönig ausgeschossen.

1952:

Mit Billigung der Alliierten darf zum Schützenfest wieder mit dem Kleinkaliber geschossen werden.

1953:

50 jähriges Vereinsjubiläum, aus diesem Anlass werden zwei KK Gewehre angeschafft.

1958:

Erteilung der Baugenehmigung für den Neubau eines 50 m –Kleinkaliber- Schießstandes mit Schutzwall und Anzeigendeckung.

1959:

Erstes Schweinepreisschießen.

1960:

Eintritt des Vereins in den deutschen Schützenbund. Vorerst werden nur die aktiven Schützen angemeldet.

Gründung einer Jugendgruppe

1961:

Aufnahme der ersten Mitglieder außerhalb von Süd- und Neuwinsen.

1964-1965:

Anbau eines Luftgewehrschießstandes und Aufenthaltsraum an den vorhanden KK- Schießstand.

1965:

Gründung des Fanfarenzuges

1967:

Anbau des großen Aufenthaltsraumes

1971:

Heino Hornbostel schenkt dem Verein das Gelände des Schießstandes.

Schützenkönig nimmt erstmals am Ausschießen des Hauptkönigs der Gemeinde Winsen/Aller teil.

1973:

70 Jahre Schützenverein. Ca, 450 Schützen aus den Nachbarvereinen sind zu Gast. Gründung der Damengruppe.

1974:

Ausschießen der ersten Damenbesten.

1975:

10 Jahre Fanfarenzug mit Kreisspielmannszugtreffen.

1976:

Ausschießen der ersten Schwarzen Königin

1977:

Übertunnelung des KK-Schießstandes.

1978:

75-jähriges Vereinsjubiläum.

1984:

25-Jahre Jugendschießgruppe mit Fahnenweihe der neuen Jugendfahne.

1985:

Alle Vereinsmitglieder werden beim deutschen Schützenbund angemeldet.

1988:

Anlässlich des 85-jährigen Bestehens wird eine neue Fahne angeschafft.

Bisher größte Vereinsveranstaltung in der Vereinsgeschichte: „Erinnerungen an das Geschehen in unserer Landschaft: 600 Jahre Schlacht bei Winsen 1388-1988“. Der Verein übernimmt das neue Ortswappen als Vereinsabzeichen. Anschaffung einer neuen Königskette.

Der Bürgerkönig wird erstmals ausgeschossen.

1990:

25 jähriges Jubiläum des Fanfarenzuges.

Erstes Schützenfest auf dem neuen Festplatz am alten Bahnhof.

 

1992:

Erstmals wird der „König der Könige“ ermittelt.

1993:

20 Jahre Damenschießgruppe.

1994:

Der Verein schließt sich der Trainingsgemeinschaft Celle-West an.

2001:

Der Verein übernimmt die Organisation des Osterfeuers.

2003:

100-jähriges Jubiläum mit großem Zapfenstreich auf dem Sportplatz am Freitag.

Am Sonntag fand ein Sternmarsch mit ca. 1000 Teilnehmern aus den Nachbarvereinen statt.

Erster Bayrischer Abend.

2009-2010:

Ankauf und Sanierung des Bahnbetriebsgebäudes am „alten Bahnhof“.